Am Freitag war es endlich so weit: Unsere digi.Reporter präsentierten allen Schüler:innen ihr Interview und beantworteten gemeinsam mit Frau Brockmann zahlreiche Fragen rund um das neue Schulgebäude. Mit großer Spannung verfolgten die Kinder eine kleine Zusammenfassung des bisherigen Baufortschritts und staunten darüber, wie schnell eine Schule gebaut werden kann.
Besonders interessant war die Frage nach der größten Herausforderung beim Bau. Die Bauleiterin erklärte, dass vor allem das Logistikkonzept eine entscheidende Rolle spiele. Dieses müsse eng mit der Stadt und verschiedenen Ämtern abgestimmt werden – keine leichte Aufgabe, da viele unterschiedliche Wünsche und Vorgaben berücksichtigt werden müssen. Zudem sei die Modulbauweise für viele noch ungewohnt, etwa wenn die einzelnen Bauteile mit Tiefladern angeliefert werden. Auch die Planungsphase habe viel Einsatz erfordert, insbesondere weil versucht wurde, möglichst viele Wünsche der Schüler:innen einzubeziehen.
Auch die Innenarchitektin gab spannende Einblicke in ihre Arbeit. Sie betonte, dass sich das Konzept einer Kinderrechte-Schule im neuen Gebäude deutlich widerspiegelt. Die Schüler:innen sollen mitbestimmen und vielfältige Möglichkeiten zum Lernen haben. So entstehen unterschiedliche Lernorte: am Tisch, auf dem Boden, im Liegen, in kleinen Teams oder ganz individuell – zum Beispiel in einer Hängehöhle. Auf diese Weise kann jede und jeder den passenden Lernort für sich finden. Diese Bereiche sind auch für den Nachmittag besonders wichtig, da die Kinder einen großen Teil ihres Tages in der Schule verbringen.


