Vom 27.01. bis 30.01.2026 war das Projektteam von „Traumschrott & Stinketonne“ an der Heinrich‑Schmitz‑Schule zu Gast. In dieser intensiven und kreativen Projektwoche drehte sich alles um die Themen Müll, Umweltschutz und Kreativität. Die Kinder konnten sich einer von vier spannenden Gruppen anschließen: Rap, Schauspiel, Hip Hop oder Objekttheater.
Das Projekt ist Teil eines theaterpädagogischen Umweltprogramms, das auf spielerische Weise vermittelt, warum richtige Mülltrennung wichtig ist – und wie aus vermeintlichem Abfall echte Kunstwerke entstehen können.
Um einen authentischen Einblick in die Arbeit innerhalb der Gruppen zu bekommen, führte eine Lehrkraft im Anschluss ein Interview mit zwei Schülerinnen aus der Rap‑Gruppe.
🎤 Ein Interview mit den beiden Rappern Sophia und Lena
Was ist die Geschichte hinter dem Projekt?
Sophia: Die Geschichte dahinter ist, dass die Umwelt geschützt werden soll.
Welches Ziel verfolgt man mit dem Projekt?
Lena: Wir haben eine Woche daran gearbeitet, darauf aufmerksam zu machen, die Umwelt mehr zu schützen. Besonders Plastikmüll sollte vermieden werden.
Wie würdest du die Arbeitsweise bei diesem Projekt beschreiben?
Sophia: Teamarbeit war gefragt. Dann ging es step by step voran.
Wie habt ihr die Aufgaben im Team verteilt und koordiniert?
Lena: Wir, die Rapper, haben uns in drei Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe hatte die Aufgabe eine bestimmte Strophe zu erfinden. Die musste dann auswendig gelernt und für die Darbietung im Rapstil eingeübt werden.
Was war die größte Herausforderung, die ihr meistern musstet, und was habt ihr daraus gelernt?
Sophia: Die Schwierigkeit war bei allen die Länge der Textteile passend zum Rhythmus, also dem sog. Beat, zu gestalten.
Was motiviert dich, auch in schwierigen Phasen das Beste zu geben?
Lena: Wir wollten nicht aufgeben, weil wir am Ende einen richtig guten Rap aufführen wollten. Unsere Botschaft sollte ankommen.
Wie würdest du die Zusammenarbeit im Team beschreiben?
Sophia: Alle Meinungen wurden beachtet und es wurde sich viel abgesprochen. Also: Die Zusammenarbeit war erfolgreich.
Was ist das Wichtigste, das du persönlich durch dieses Projekt gelernt hast?
Lena: Ich habe gelernt, dass das Schreiben im Team schneller geht, weil jeder seine Ideen einbrachte.
Sophia: Und ich habe gelernt, dass es sehr wichtig ist, die Umwelt zu schützen. Plastik mag praktisch sein, stellt uns aber vor große Probleme.
Betrachtest du das Projekt für dich als vollen Erfolg?
Sophia: Es war ein sehr toller Erfolg; es ist allen alles sehr gut gelungen, weil alle Kinder ihre ganze Konzentration und all ihr Potenzial da hineingesteckt haben.
Lena: Ich schließe mich Sophia an. Ich finde, dass man bei der Show gesehen hat, dass wir uns richtig Mühe gegeben haben und all unsere Fähigkeiten da eingebracht haben.
Vielen Dank euch beiden für die dezidierten Auskünfte.
Die Aussagen der beiden Rapperinnen zeigen eindrucksvoll, wie viel Kreativität, Teamgeist und Engagement in der Projektwoche steckten. Die Kinder haben nicht nur spannende Bühnendarbietungen entwickelt, sondern gleichzeitig ihr Bewusstsein für Umweltthemen geschärft – und damit genau das Ziel des Projektes erreicht.
